Informationen aus der WAZ zur Ruhrtalfähre

Aus der WAZ vom 15.09.2017 von Lena Zaubner

Anlegestellen heizen Stimmung an
Wo die Menschen auf das Boot warten sollen, kann der Verein „Ruhrfähre Stiepel-Blankenstein“ bei einer Diskussion im Museum nicht beantworten. WAZ-Ruhrfähre_15.09.17 bitte klickenZum Artikel auf WAZ.de
Aus der WAZ vom 23.09.2017 von Gernot Noelle

Ruhrfähre soll Karfreitag ablegen
Förderverein will im Frühjahr 2018 Stiepel und Blankenstein wieder übers Wasser verbinden. Noch fehlen allerdings Genehmigungen – und Geld. WAZ-Ruhrfähre_23.09.17 bitte klickenZum Artikel auf WAZ.de

Aus der WAZ vom 29.09.2017 von Lena Zaubzer

Der Traum von der Fähre über die Ruhr
Die Glocke läuten und kurz auf den „Isernen Gustav“ mit seinem Fährboot warten: So ungefähr funktionierte die Ruhrfähre zwischen Blankenstein und Stiepel bis 1960WAZ-Ruhrfähre_29.09.17Zum Artikel auf WAZ.de

 

 

 

 

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Über Karl Sandmann

Schultenbuschstr. 37c 45549 Sprockhövel
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3 Antworten zu Informationen aus der WAZ zur Ruhrtalfähre

  1. Lars Friedrich schreibt:

    Zur Beurteilung der Idee möchte ich Herbert Wehner zitieren: „Das ist doch Mumpitz.“ Warum ich das so, versuche ich hier zu erläutern: https://larsfriedrichblog.wordpress.com/2017/09/20/warum-fuer-mich-eine-faehren-nach-blankenstein-reiner-mumpitz-ist/

  2. Henning Sandmann schreibt:

    Warum nicht die „Himmelsleiter“ in Blankenstein erklimmen

    Jeder kann in einem Blog seine Meinung kundtun und ich gehe davon aus, dass Lars Friedrich mit seiner Meinung, die Fähre nach Blankenstein sei reiner Mumpitz, dies eher flapsig gemeint hat.

    Dennoch sollte er den Frauen und Männern der Stiepeler und Blankensteiner Fähr- Freunde so viel Intelligenz und Seriösität zutrauen, dass diese auch die Örtlichkeit mit dem steilen Anstieg auf der Blankensteiner Seite kennen und auch jetzt schon diese Problematik und Bedenken mitberücksichtigen.
    Ein extrem schmales historisches Haus, das mit Sicherheit nach heutigem Gesichtspunkten nicht altengerecht ist, zu einem Museum machen zu wollen hätte ich damals zu Beginn des Projektes auch nicht als „Mumpitz oder Kokolores“ abgetan. Im Vorfeld Projekte zu negieren bringt nichts! Im Gegenteil, man kann am Beispiel Bügeleisenhaus heute dem Hattinger Heimatverein zu diesem gelungenen Projekt nur beglückwünschen.
    Ich gehöre nicht zu dem Verein „ Ruhrfähre Stiepel – Blankenstein e.V.“, habe mich aber seit einiger Zeit für dieses Projekt interessiert und finde die Idee den historischen Weg von Stiepel nach Blankenstein und umgekehrt (beschränkt auf Wochenenden überwiegend in den Sommermonaten) zu reaktivieren, reizvoll und gut.
    Die Ideengeber dieses Projektes haben meines Wissens nie, auch nur annähernd, die Fährverbindung am Ruhrtalradweg in Witten mit diesem Projekt verglichen. Bei dem Hinweis auf diese Fährverbindung geht es eigentlich nur darum, das alte / ehemalige Fährboot von dort hier in Stiepel/Blankenstein zu nutzen.
    Es ist klar, dass ein Ort mit einer Höhenburg immer über steile Wege verfügt und das ist nun mal so und da steht Blankenstein nicht allein da. Auch früher haben die Leute diesen Weg zum Burgberg und Gethmannschen Garten hinauf nicht umsonst als „Himmelsleiter“ bezeichnet, weil er natürlich beschwerlich war. Die Höhenunterschiede (70 Höhenmeter auf ca. 300 Meter Länge) kann man nicht wegdiskutieren, aber man sollte Spaziergängern und Fahrradfahrern so viel Eigenverantwortung zutrauen, dass sie selber wissen ob sie den Weg nach Blankenstein oder Stiepel antreten.
    Ich wohne seit Jahren auf der Straße „zu den sieben Hämmern“ und wundere mich, wie viele Besucher an Wochenenden diesen steilen Weg benutzen. Inzwischen kommen auch immer mehr Radfahrer diesen Weg hinauf und man glaubt es kaum, Kinderwagen und Rollatoren sind auch zusehen und das schon ohne Fähre.
    Auch der Ortsteil Welper würde von dieser Anbindung über den Gemeindewald mit dem Willi-Michels-Bildungswerk und Freizeitwerk Welper profitieren und entsprechend positive Signale gibt es auch von dort.
    Wenn ich den Blog von Herrn Friedrich auf sachliche verwendbare Inhalte prüfe, dann bleibt eigentlich nur der Hinweis auf das fehlende/ nicht attraktive touristische Potenzial in Blankenstein über.
    Da gebe ich Herrn Friedrich unumwunden recht, denn Blankenstein hat enorme touristische Potenziale die in Ergänzung zur Altstadt Hattingen besser genutzt werden sollten.
    Dazu müssten sich einige „Hattinger“ oder besser gesagt die Stadt Hattingen und auch das Stadtmarketing sich für die Belange des historischen Ortsteils Blankensteins stärker und entsprechend des historischen Wertes einsetzen. Man kann sich in Blankenstein des Eindrucks nicht erwehren, dass für Hattingen touristisch nur die Altstadtbelange zählen.

    Aber vielleicht wird auch umgekehrt durch dieses Projekt mit der Fährverbindung die Belebung des Museums und des Gethmanchen Gartens angestoßen.
    Ich kann dem Heimatverein und den Fähr- Freunden aus Stiepel-Blankenstein nur wünschen, dass sie weiterhin diesen „steinigen“ um nicht zu sagen „steilen Weg“ prüfen und vielleicht auch realisieren.
    Zu Herbert Wehner sei noch gesagt, dass dieser Politiker bekanntermaßen (Politische) Projekte oftmals sehr eigenwillig umsetzte.

    Henning Sandmann

    • Lars Friedrich schreibt:

      Lieber Herr Sandmann, vielen Dank für diese ausführlich Replik. Ich stimme Ihnen übrigens zu: Aus heutiger Sicht ist es ein ebensolcher Mumpitz, ein über 400 Jahre altes Fachwerkhaus vor dem Abriss zu retten und daraus erst ein Heimathaus und später ein Museum zu machen. Jedoch: Dieses Erbe muss der Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V. schultern – und mit über 1.500 Interessierten bisher in diesem Jahr wieder ganz erfolgreich. Sollte ich mich irren und die Fähre wird tatsächlich zu einem wirtschaftlich tragbaren Höhepunkt des Ruhrtales, mache ich mich umgehend auf den Weg nach Canossa.

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